Kunst der Fotografie

Die Kunst der Fotografie ist eine beeindruckende Kunst. Hier geht es nicht darum, Bilder für einen Pass oder ein Bewerbungsfoto zu schießen. Bei der eigentlichen Kunst der Fotografie geht es um mehr. Bilder im richtigen Moment zu schießen und dabei die perfekte Belichtung zu wählen. Als zum Beispiel die ersten Fotos am 11. September von den Twin Towers geschossen wurden und diese bereits in Flammen standen, hätte niemand dieser Fotografen gedacht, dass genau seine Bilder einmal als Kunst angesehen werden. Im Gegenteil, die Menschen haben hier aus Verzweiflung Bilder gemacht und nicht aus Profitgier. Doch waren es genau diese Bilder, die das ungeschminkte Leid zu dieser Zeit gezeigt haben und genau diese Bilder wurden später berühmt und überall auf der Welt gezeigt. Auch das ist Kunst in der Fotografie.

Im Tierreich hat die Kunst einen besonderen Stellenwert, denn hier sind es Aufnahmen von wilden Tieren in ihrer freien und natürlichen Umgebung, die das Publikum faszinieren und beeindrucken. Bilder von einer Löwin, die in der glühenden Sonne der Savanne ihre Jungen bekommt, sind auch heute noch in der digitalen Welt eine Besonderheit. Bilder mit einer Überwachungskamera sind lange nicht so spannend, wie Bilder die selbst geschossen werden. Hier kann der Fotograf mit dem Licht und der Belichtungszeit spielen, was dann wiederum die eigentliche Kunst der Fotografie ausmacht. Es geht hier um die eigentliche Kunst, Bilder auf Papier zu bringen. Fotografen verharren oft stundenlang regungslos im Gebüsch und warten auf den entscheidenden Moment um den Auslöser zu betätigen.

Aktfotografie

Die umstrittene Kunst der Fotografie stellten lange Zeit die Aktfotos dar. Heute ist dies anders und es gibt genügend Frauen, die sich nur zu gerne für Playboy, FHM oder Co. ablichten lassen. Dies hat nichts mehr mit dem „schmutzigen“ Image zu tun, hier geht es um Kunst. Fotografen, die für solche Magazine die Modelle ablichten, haben einiges an Erfahrung zu bieten und wissen genau, wie sie aus jedem der Modelle die sogenannte Schokoladenseite fotografieren können. Die Bilder werden dann später in den Hochglanzmagazinen zu bewundern sein.

Die Kunst des Fotografierens kann man im Grunde nicht in der Schule erlernen. Hier können nur Grundkenntnisse vermittelt werden, aber jeder Fotograf muss seine eigene Stilrichtung selbst finden. Die eigenen Blickwinkel finden und das richtige Zusammenspiel zwischen Schatten und Licht sind es, die einen wahren Künstler ausmachen und was nicht jeder kann. Bei der Kunst des Fotografierens muss es dem Fotografen im Blut liegen und er muss wissen, wie sein fertiges Kunstwerk aussehen soll. Am Computer retouchieren kann jeder, doch darum geht es hier nicht. Hier sollen klare Linien und Strukturen zu erkennen sein und bei den Zuschauern kommt diese Natürlichkeit viel besser an, als am PC bearbeitete Bilder. Und genau diese Kunst kann nicht im Unterricht erarbeitet werden, sie stellt sich mit der Zeit von selbst ein. Viele Künstler stellen abstrakte Bilder dar und sehen darin ihre Berufung und ihre Kunst an. Andere Kritiker sehen dies vielleicht nicht so an aber so ist es ind er Kunst. Jeder hat eine eigene Ansichtssache und vertritt diese dann auch.

Foto: OlgaLIS – Fotolia.com

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